Zum Inhalt springen

Reif für die Insel…..

Unsere Erasmus+ Teilnehmer:innen der 11. und 12. Klasse stehen kurz vor der Ausreise in ihr Parzival- bzw. Sozialpraktikum.

Das Erasmus+ Schulbildungsprojekt der österreichischen Waldorfschulen ermöglicht es Schüler:innen der Oberstufe, ihre Pflichtpraktika im europäischen Ausland zu absolvieren. Reise- und Aufenthaltskosten werden dabei größtenteils aus dem Erasmus+ Budget finanziert.

In diesem Jahr nutzen neun Schüler:innen der 11. Klasse die Möglichkeit, ihr fünf Wochen dauerndes Parzivalpraktikum im Ausland zu verbringen. Die Praktikumsplätze wählen sie selbst – je nach Interesse und persönlichen Schwerpunkten. Entsprechend vielfältig sind die Einsatzbereiche: von der Mitarbeit in einem Café über die Unterstützung im Unterricht bis hin zur Arbeit auf einem Agriturismo.

Auffallend ist in diesem Jahr das große Interesse an der Arbeit mit Tieren. Zwei Schülerinnen engagieren sich im Bereich Tierrettung, andere arbeiten mit Pferden und Eseln. Auch Meerestiere stehen im Mittelpunkt: Eine Schülerin sammeln Erfahrungen in der Meeresschule in Pula, eine weitere Schülerin bei einem Whale-Watching-Unternehmen.

Die Praktika führen die Jugendlichen in verschiedene Länder Europas. Besonders beliebt sind in diesem Jahr Inseln wie Malta, die Azoren, Island, Sizilien und Korfu.

Zwei Schüler der 12. Klasse absolvieren ihr Sozialpraktikum in Irland. Dort unterstützen sie in sozialen Einrichtungen Menschen mit Beeinträchtigungen auf ihrem Weg in ein selbstständiges Leben.

Erasmus+ fördert mit dem „Green Erasmus“-Bonus besonders klimafreundliches Reisen. Einige Schüler:innen nehmen daher lange Zugreisen – etwa nach Italien oder Irland – bewusst in Kauf, um nachhaltig unterwegs zu sein.

Wir freuen uns schon jetzt auf die abwechslungsreichen Präsentationen der 11. und 12. Klassen im Mai und Juni!

 

Sigrid Lagarde, Erasmus+ Koordinatorin;  20.03.2026

 

„Von der Europäischen Union kofinanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der OeAD-GmbH wider. Weder die Europäische Union noch die OeAD-GmbH können dafür verantwortlich gemacht werden.“